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YOGA MEDITATION
JAHRESPROGRAMM 2019

Zuversicht – im Herz leicht und beschwingt

Um das Gefühl Angst und Unsicherheit zu verstehen, ist es sicher gut einmal zu versuchen, diese Perspektive zu betrachten. Das Gefühl von belastenden Ängsten ist in mir fast verblasst, man könnte es auch aufgelöst nennen. So habe ich in meiner Erinnerung eine kleine Zeitreise unternommen.

Gesunde und belastenden Ängste

Es gibt gesunde Ängste, sie schützen uns. Es gibt belastende Ängste, aus ihnen können Phobien, Panikstörungen oder generalisierte Ängste entstehen. Vor allem bei Panikstörungen und generalisierten Ängsten würde ich eine professionelle Behandlung einer Fachperson empfehlen. Das Gefühl von Geborgenheit,Wärme, Sicherheit sind dabei weit entfernt, so wie sie in uns von Vertrauen, Frieden und Liebe ausgelöst werden können.

In Beziehung auf Ablehnung, nicht zu genügen, vor Einsamkeit, ja sogar existenzielle Ängste mag ich mich Erinnern, was ich belastende Ängste einordnen kann. 

Einige sind entstanden, weil man gesagt hat, man könne niemandem trauen. Weil man vermittelte, das man immer lieb, nett und fleissig sein soll, statt die Wahrheit zu sprechen, damit man gemocht wird und genügt. Ich kannte das positive Gefühl von Allein sein als Einzelkind, aber meine Umgebung fand das seltsam. Durch das Elternhaus erhielt ich ständig existenzielle Ängst in verschiedenen Formen vermittelt.

Wie mit Ängsten umgehen

Nach einigen Lebenserfahrungen, sind im frühen Erwachsenen Alter die Angst vor Einsamkeit und tiefe existentielle Ängste wie herausgewachsen. Nicht zu genügen oder auch Ablehnung habe ich innerhalb der Arbeit mit mir selber durch Methoden mit Yoga und anderen Ansätzen gelöst. Immer wenn ich etwas an mir entdecke oder entdeckt habe, das nichts mit meiner Natur zu tun hat und auch was mit meiner Natur einher geht, sehe, fühle ich hin und tauche ein. Oft in Meditation und immer vereint mit meinem Atem sowie ganz verbunden mit meinem Selbst. Nachsicht und Geduld mit sich selbst sowie Zuversicht sind dabei ganz wichtig. 

 Rituale oder wiederholende Handlungen sind nachhaltig wirksam

Oft ist es hilfreich mit Ritualen Zugang dazu zu erhalten zum Beispiel sich Zuversicht vorstellen zu können oder auch zu fühlen. Das kann man auch auf andere Gefühle und Wahrnehmungen anwenden.

Vielleicht kann man zu Beginn noch keine Wirkung erkennen. Das Gefühl auch Emotionen sind wie Muskeln. Hatte man keinen Zugang mehr dazu oder kann sich nicht mehr erinnern, durch was das Gefühl entstanden ist, also nicht mehr genutzt wurde, kann es wie ein Muskel erschlaffen, der nicht mehr trainiert wurde. 

Das Gefühl der Zuversicht entsteht, wenn man etwas z.B. Kochen, Malen, ein Handwerk, Schreiben etc. besonders gut kann und man weiss, dass es gelingen wird.

Bemerkt ihr etwas? In der aktuellen Corona Virus Phase können wir gar noch nicht sofort wissen, ob wir das gut können und wie es gelingen wird. Aber wir können es jeden Tag herausfinden. Und uns über jeden Tag freuen, wenn wir ihn mit allen Herausforderungen gemeistert haben. Vielleicht lernen wir neu Fähigkeiten kennen, welche sich versteckt hatten, weil sie bisher nicht nachgefragt waren. Und wir erkennen, das uns auch diese gelingen. 

Wie ich euch immer wieder erinnere: Geniesst in jedem Moment, möge er noch so herausfordernd sein. Auch darin gibt es etwas zum Geniessen und Wertschätzen.

Vajrapradama Mudra – Mudra der Zuversicht

Die Finger/Hände bilden in diesem Mudra ein Webmuster (siehe Bild in der Instagram Leiste auf dieser Seite oder besuche mich auf der Facebookseite) und die Daumen zeigen frei schräg zur Seite.

Das steht für das Verwobensein des Menschen mit dem Göttlichen.

Auf körperlichen Ebene wird das zentrale Nervensystem gestärkt und man tut etwas Gutes für sein Herz.

Lege dann die Hände mit dem gehaltenen Webmuster auf das obere Ende des Brustbeins.

Stelle dich in einer für dich bestimmten Situation optimistisch un zuversichtlich vor.  Sehe dich so im Geist und fühle es. Stelle dir weiter vor wie es dir diese Situation gelingt zu erleben. Lass das Mudra ein paar Atemzüge wirken. Fühle die subtile Wirkung dieser Qualität der Zuversicht. Lass sie sich in dir ausdehnen, so dass du aufkommende Ängste und Sorgen meisterst und in Selbstbestimmung über dein Denken sein kannst. 

Innewohnender Frieden in Begrrüssen, Begegnen, BeSONNENheit

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Wie Yoga praktiziert wird, sprich mit welcher Qualität wir zulassen uns auf die Yoga Praxis einzulassen und hinzugeben, ist essenzieller als in welchem Leistungsniveau man sich konkurriert, wie hoch die Quantität z.B. in einem Übungsprogramm zählt u. a. auch welcher Trend sich noch auftut, welcher mit dem Wort Yoga dekoriert wird.

Das Anjali Mudra, auch als traditioneller indischer Gruss bekannt, trägt die Energie des Friedens, der Besonnenheit und der Freude in sich. Es wird mit den Worten „ Om, Namaste, shanti shanti shanti“ , „ Om ich begrüsse dich in Frieden.“ begleitet. Eine wunderbare Qualität die Yoga Praxis zu beginnen.

Und weil Yoga den ganzen Tag über die Matte hinaus gelebt werden kann und wirkt, können wir diese Geste auch bei uns bei unseren Begegnungen gesellschaftsfähig werden lassen. Man kann es auch vor einer Begegnung als Einstimmung üben. Sicher eine gute Gewohnheit zum Aneignen, wenn in nächster Zeit eher Distanz zum Ersatz von Hände schütteln oder Umarmen zur Empfehlung steht. Das Mudra, die Hände zusammengeführt mit beiden Daumen in Berührung zum Herzen, lassen eine Angenehme Distanz zu. Distanz eröffnet uns die Möglichkeit das ganze zu sehen und das Detail, auf welches man ausgerichtet war und Angst machte, löst sich auf.

Neben Menschen begegnen wir anderen Lebewesen wie Tieren und Pflanzen.  In Indien, wenn in der ayurvedischen Heilkunde z.B. Kräuter für die Medizin von der Natur geerntet werden, bringt der Nehmende in Form eines Rituals mit einem Gebet, einer Verbeugung und dem Anjali Mudra seine Ehrerbietung gegenüber der entsprechenden Gottheit, der Natur und der Pflanze. Es ist kein Vorwurf, aber wer empfindet so eine Stimmung beim Kauf auf dem Markt oder im Laden von Lebensmitteln oder anderen Gütern?Ein solches Gefühl ist bei jeder Handlung bei mir angekommen. Ich habe mich dahin führen lassen, nachhaltiger, kreislaufschliessend und meist in dem Bereich was ich brauche und dem Unmittelbaren Beachtung schenkend,  einzukaufen. Der Garten auf dem Balkon ist auf dem Papier noch in Planung.

Auf uns kommen auch Aufgaben, Situationen oder ganz einfach der Tag und die Nacht zu.  

Ist es uns bewusst wie wir wem und was Begegnen? Wohlwollend, gleichgültig, angespannt, distanziert, ängstlich…? Den Tag mit Frieden, Besonnenheit und Freude zu begrüssen ist doch der beste Start. Aufgaben mit einer solchen Energie zu begegnen, lässt sie eher gelingen. In Situationen geht man auf einmal mit Zuversicht und Vertrauen an. Und es löst die Angst davon. Fremdes auch Neues macht Menschen Angst. Bieten wir dem Unbekannten die Stirn oder schenken wir ihm etwas Beachtung, ist es kein Unbekanntes mehr. 

Rituale können Menschen helfen Handlungen zur Gewohnheit werden zu lassen und Gewohnheiten in das Leben zu integrieren. Bevor wir das Anjali Mudra im Geiste praktizieren ist sicher das äusserliche Üben mit beiden Händen gut. Das vernetzt beide Gehirnhälften. Auch das Herz kann es stärken. Es stärkt das Immunsystem und beruhigt auf allen Ebenen.

Rituale fördern den Zusammenhalt unter Menschen. Das ist auch sehr gut wahrnehmbar wenn wir uns seit kurzem mit den Gruppenkursen per Skype über die Internet Telefonie zum Online Live Yoga Kurs treffen. Da wir uns direkt in der Gruppe nicht treffen dürfen, im Moment, wegen des Corona Virus. Es hat sich als sehr gute Lösung bestätigt. Es ist auch etwas „Neues“. Mit der entsprechenden Begegnung und Begrüssung, wird es zu etwas Bekannten. Mit einer friedvollen, besonnenen und freudvollen Handhabe, haben einige Teilnehmer Begeisterung entwickelt, weil sie mit meiner Anleitung oder ohne ganz selbstständig die Anwendung eingerichtet haben und am Online Live Yoga Kurs teilnehmen können. Das ist der Effekt der Selbstwirksamkeit. Selber gewirkt zu haben und sich am Ergebnis zu erfreuen. Dazu hilft Zuversicht. Das ist die Energie des Mudra, welche im nächsten Blogbeitrag das Thema ist. Alle Finger Mudras, ihre Eigenschaften und ihre Wirkungen begleiten uns auch in den Online Live Yoga Kursen. Wir lassen sogar daraus einen Zyklus entstehen. Anders als in den Yogaräumen, ist der Platz in den Kursen grösser. Wenn du interessiert bist, nimm Kontakt mit mir auf. Ich kann dich auch unterstützen, beim einrichten von Skype.